Die Zirbe – Königin der Alpen

Wunderholz und jahrhundertealter Mythos

 

 

Die Zirbelkiefer (Pinus cembra), auch Arbe oder Arve in der Schweiz und Zirbe oder Zirbel in Bayern und Österreich genannt,

gehört zu den Kieferngewächsen. Ihre Heimat sind die Alpen und die Karpaten.

Hier wächst sie in Höhenlagen von 1.300 bis 2.800 Metern, bevorzugt zwischen 1.500 u. 2.000 Metern.

Sie kann eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen und bis zu 1000 Jahre alt werden.

Die Zirbe ist die frosthärteste Baumart der Alpen und übersteht Temperaturen von bis zu – 43 ° C.

 

Es sind schon besondere Kräfte, die sich die Königin der Alpen in ihrem täglichen Überlebenskampf mit den Extremen der hochalpinen Naturgewalten angeeignet hat:

Unbeugsamkeit, Gelassenheit und vitale Resistenz gegen größte Plagen.

 

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass die Zirbe diese besonderen Begabungen auch an das Wohl des Menschen weitergibt. Die in ihrem Holz und in den Nadeln in einer hohen Konzentration gespeicherten und angenehm wohlriechenden Balsame bzw. Harze, das sog. Pinosylvin und ätherische Öle haben wundersame sinnesphysiologische Qualitäten und üben einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit aus.

 

Das reine ätherische Zirbenöl wird durch Destillation aus Nadeln, Zweigspitzen und jungen Ästen gewonnen. Für 1 Liter Öl

benötigt man ca. 100 kg.

Verwendung findet das harmonisierend duftende Zirbenöl bei Inhalationen gegen Erkältungen und Nebenhöhlenentzündungen. Die Atemwege werden freier, die Nasenatmung wird verbessert.

 

Das Ätherische Zirbenöl und der die harzige Substanz Pinosylvin vermindern Wetterfühligkeit, Kopfschmerzen, Migräne und

Reizbarkeit und helfen bei Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und mentaler Erschöpfung.

Die Forschungsgesellschaft Human Research Institutes für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung (HRI) in Weiz/Österreich fand heraus, dass die spezifischen Inhaltsstoffe des Zirbenholzes zu einer schonenden Herzfrequenz beim Menschen in der Nacht führen. Dadurch ist der Organismus im Schnitt um ca. 3.500 Herzschläge pro Tag weniger belastet, was einer Stunde Herzarbeit

entspricht!

 

Die Zirbe sorgt daher für innere Ruhe, besseren und tiefen Schlaf und deutlich verbesserte körperliche und mentale Belastbarkeit. Das ätherische Zirbenöl hat spezielle antibakterielle, fungizide und biozide Eigenschaften.

 

 

 

 

Das reine ätherische Zirbelkieferöl

 

 

Wie alle Nadelöle wirkt das Zirbelkieferöl schleimlösend,  entkrampfend  und reinigend auf die Atemwege. Entsprechend ist die Zirbelkiefer ein bewährtes Mittel bei Husten, Bronchitis und Erkältung.

 

Indem das Öl der Zirbelkiefer zu tieferer Atmung anregt, verbindet es uns stärker mit der gesamten Existenz und vermittelt ein Gefühl des Einsseins mit der Welt. Geistig sehr geforderte Menschen schätzen zudem das Aroma, um wach und konzentriert zu bleiben.

 

Als Raumduft in Duftlampen klärt und reinigt das Zirbelkieferöl die Luft von Rauch und anderen Gerüchen. Es desinfiziert, hält Schädlinge, wie Motten und Mücken fern und schützt vor Erkältungskrankheiten.

 

Als Massageöl steigert das Zirbelkieferöl die Durchblutung. Zugleich kann man mit Hilfe dieser Essenz sehr gut Muskelverspannungen wegmassieren. Vor allem Sportler schätzen den wärmenden Effekt vor und nach dem Training. (ca. 8 Tropfen auf 50 ml Sesamöl oder andere hochwertige Öle)

 

Da die Zirbelkiefer unter strengem Naturschutz steht und nur durch Unwetter entwurzelte oder gefallene Bäume für die Herstellung ätherischer Öle benutzt werden dürfen, ist das Zirbelkiefernöl sehr rar und wertvoll.

 

In den Alpen und in den Karpaten gibt es noch natürliche Vorkommen. Die Zirbe wächst sehr langsam. Sie kann 20 bis 30 Meter hoch werden und kann ein Alter von 1000 Jahren erreichen. Männliche und weibliche Blüten wachsen gemeinsam auf einem Baum aber nur alte Zirbelkiefern bringen Blüten hervor.

 

Die aus den weiblichen Zapfenblüten entstehenden reifen Zapfen enthalten große essbare Samen, die Zirbelnüsse. Die Zapfen werden auch zur Herstellung von  Zirbenschnaps und Zirbenlikör verwendet.